Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands standen im Mittelpunkt der 3. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. Das Video von Johannes Girke lässt drei Tage intensiver Auseinandersetzung noch einmal Revue passieren.
Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands standen im Mittelpunkt der 3. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. Das Video von Johannes Girke lässt drei Tage intensiver Auseinandersetzung noch einmal Revue passieren.
Deutschlandfunk, 3. Februar
Den gesamten Artikel und das Audio finden sie hier.
Kategorien: Pressespiegel
Tags: Gedenkstätte, Helden, Helfer
Die 3. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung am 27. und 28. Januar und das Praxisforum “Zivilcourage lernen” am 29. Januar wurden von der Kooperative Berlin (im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung) begleitet. Interviews, Videobeiträge, Fotos und Texte wurden direkt von der Konferenz in diesem Blog zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde das Team der Kooperative Berlin durch Studenten, die Beiträge über Vorträge und Workshops schrieben.
Die Arbeit der Blogger in Bildern:
das dbb forum vor Konferenzbeginn weiter lesen
Kategorien: Allgemein, Medien, Pressespiegel
Tags: Formen der Hilfe, Vortrag, Widerstand, Zivilcourage
1. Konferenztag, 27. Januar
vor Konferenzbeginn
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, eröffnet die Konferenz
Tags: Formen der Hilfe, Forschung, Holocaust, Moral, Motive, Opfer, Podium, Vortrag, Widerstand, Zivilcourage
Zivilcourage soll nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben. Redner und Teilnehmer des Workshops “Neue Medien und innovative Zugänge” diskutieren neue Wege, die Menschen couragierter machen können.
“Was ist Zivilcourage?”, ist eine der zentralen Fragen, die sich Kai J. Jonas, Universität Amsterdam, in seinem Einführungsvortrag im Workshop “Neue Medien und innovative Zugänge” stellt. Praxisbeispiele führen Claire Campbell von der Universität Lancaster, Isabel Enzenbach und Bernd Körte-Braun von der Freien Universität Berlin sowie Jan Krebs vom Projekt ”Gesicht Zeigen!” an.
Zum Vortrag von Kai J. Jonas gelangen Sie hier: Workshop5_Jonas.
Zum Vortrag von Jan Krebs: Vortrag Jan Krebs
Kategorien: Allgemein
Retter und Helfer in Zeiten der NS-Diktatur nahmen Möglichkeiten wahr, die andere nicht sahen oder verstreichen ließen. Jeder von ihnen brachte das eigene Leben in Gefahr.
Barbara Schieb von der “Gedenkstätte Stille Helden” hob in ihrem Podiumsvortrag die Taten der Menschen hervor, die den Nationalsozialisten trotzen und trotz ungewissem Ausgang ihres Handelns, Menschen halfen, die in der NS-Diktatur verfolgt wurden. Sie führt Wege der Arbeit mit historischen Quellen auf, die zum Lösen des Rätsel um die Fragen des Helfens beitragen können, aber dennoch manchmal an ihre Grenzen stoßen.
Den Vortrag von Barbara Schieb finden Sie hier: Vortrag_Schieb.
Kategorien: Donnerstag, Vorträge
Tags: Ehrung, Fallgeschichte, Forschung
Helmut Rez vom “Dachauer Forum” stellte Ansätze der Arbeit der Gedenkstätte in Dachau vor, die über Gegenwartsbezüge versucht das Interesse junger Besucher zu wecken.
Helmut Rez von der Gedenkstätte “Dachauer Forum”.
Im Workshop “Retter und Helfer – Zivilcourage damals und heute – Internationale Perspektiven, Transnationale Projekte und Gedenkstättenarbeit” sprachen außerdem Julia Franz von der “Edith Stein Society” und Ingrida Vilkiene von der „International Commission for the Evaluation of the Crimes of the Nazi and Soviet Occupation Regimes in Lithuania“, während der Politologe Matthias Haß in den Workshop einführte und ihn moderierte.
Zum Einführungsvortrag von Matthias Haß gelangen Sie hier: Workshop7_Haß
Den Vortrag von Helmut Rez finden Sie hier: Workshop7_Rez.
Kategorien: Gedenkstätten, Samstag, Vorträge
Tags: Herkunft der Helfer, Zivilcourage
Können Schüler die Arbeit mit historischen Quellen interessant finden? “Ja”, findet Frauke Steinhäuser, Geschichtsvermittlerin aus Hamburg.
Frauke Steinhäuser, Dagmara Manka-Wizor und Anna Levy im Workshop “Auseinandersetzung mit Helfern im Nationalsozialismus in der schulischen politischen Bildung”
Frauke Steinhäuser stellte im Rahmen des Workshops “Auseinandersetzung mit Helfern im Nationalsozialismus in der schulischen politischen Bildung” ein Lernprogramm für die Arbeit mit historischen Quellen vor. Dieses bietet einen interessanteren Zugang als sich hinter der Begrifflichkeit “Quellenarbeit” vermuten ließe. Neben ihr sprachen Dagmara Manka-Wizor vom “Center for Citizenship Education” und Anna Levy von der “Keystage Arts Company”, während Christoph Hamann vom “Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin-Brandenburg” den Workshop moderierte. Zudem hielt Hamann einen Einführungsvortrag, in welchem er sechs Thesen zum Thema Retten und Helfen im Nationalsozialismus vorstellte.
Mehr über das Lernprogramm von Frauke Steinhäuser finden Sie in Ihrem Redemanuskript: Workshop6_Steinhäuser.
Den Einführungsvortrag von Christoph Hamann gibt es hier: Workshop6 Hamann.
Tags: Bildung
In den 1950er Jahren schwiegen sie noch, die Retter. Gründe dafür mag es viele gegeben haben, einer davon: die Grundstimmung in Deutschland nach dem Krieg.
Dennis Riffel stellte in seinem Vortrag einerseits persönliche sowie andererseits gesellschaftliche Gründe von Helfern und Rettern für ihr Schweigen nach dem Krieg dar und ging schließlich auf die Berliner Ehrungsinitiative “Unbesungene Helden” ein, die 1958 ins Leben gerufen wurde.
Das gesamte Redemanuskript finden Sie hier: Vortrag Riffel.
Kategorien: Donnerstag, Vorträge
Tags: Anerkennung, Ehrung, Formen der Hilfe, Verdrängung